"One Good Thing" sollte an die Erfolge des vorangegangenen Albums anknüpfen. Dafür hat die britische Sängerin/Songwriterin Lou Rhodes auch ähnliche Ansätze gebracht: akustische Gitarre und Streicher als Begleitung, betörender Gesang und eine traurige Grundstimmung. Diese minimalistisch gehaltene Platte erinnert sehr an ihre Live-Auftritte, in denen Rhodes ganz allein zu einer akustischen Gitarre singt. So kommt ihre Stimme und die verarbeiteten Themen am Besten zur Geltung. Erwähnenswert sind "Circles" mit seiner ruhigen Atmosphäre und der Fingerfertigkeit sowie "Baby" und der Titeltrack. Rhodes hat ein Werk zwischen Neo-Folk, Akustik-Soul und Pop geschaffen, das für ruhige Momente wie geschaffen ist.