Der Musikstil der amerikanischen Band Local Natives ähnelt den Fleet Foxes: wohlklingende Musik mit teilweise Beach-Boy-artigem Sound. Der facettenreiche Indie-Pop auf "Gorilla Manor" beinhaltet kraftvolle Melodien und innovative Soundstrukturen. Im Opener "Wide Eyes" werden schöne Gitarrenläufe mit einer prägnanten Basslinie kombiniert und durch beatlastige Drums unterstützt. Herauszugreifen ist "Camera Talk", das einen an die Musik von Vampire Weekend erinnert. Auch "Sun Hands" und "Cards & Quarters" kristallisieren sich zu Schmückstücken heraus. "Shape Shifter" ist zwar opulent ausgeschmückt, besticht dennoch durch eine spielerische Leichtigkeit. Fazit: Ein melodisches und abwechslungsreiches Album, das gute Laune verbreitet.